#31 Engineering Services

Shownotes

Wie viel Einfluss hat ein einzelnes Verbindungselement auf Kosten, Qualität und Prozesse? Und was bleibt oft verborgen, wenn nur der Stückpreis betrachtet wird?

In dieser Folge geht es um die Frage, wie frühzeitiges Engineering entlang der gesamten Prozesskette den Unterschied machen kann. Welche Rolle spielt der Blick auf Gesamtkosten? Wo entstehen unnötige Komplexität und versteckte Kosten? Und wie lassen sich diese gezielt reduzieren?

Außerdem: Wie kann eine herstellerunabhängige Beratung helfen, bessere Entscheidungen zu treffen? Und warum lohnt es sich, bestehende Anwendungen noch einmal neu zu hinterfragen?

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Moderation: Tobias Engelberg, Maja Matzke Gäste: Marcus Ritter, Horst Sälzle Redaktion & Produktionskoordination: Bernhard Krebs Audioproduktion & Technik: Markus Weber

Transkript anzeigen

00:00:06:

00:00:14: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge unseres Bossart Expert Talks mit

00:00:18: Tobias Engelberg

00:00:19: und Maja Matzke.

00:00:21: Unsere heutigen Folge sprechen wir über das Thema Engineering Services, ja das kann Bosshard auch!

00:00:27: Und was da noch alles dahinter steckt werden uns heute die beiden Experten Marcos Ritter und Horst Hessler erzählen.

00:00:32: Herzlich Willkommen ihr zwei.

00:00:35: Hallo

00:00:36: Ihr zwei durfte ich gerne vorstellen.

00:00:39: Ja, hallo!

00:00:40: Mein Name ist Markus Ritter und ich bin seit zweiundzwanzig Jahren bei BOSA tätig in vielen verschiedenen Stationen und seit anderthalb Jahren in der Funktion Head of Products & Services Tätik, worunter auch das Thema Engineering Services fällt, worüber wir heute sprechen wollen.

00:00:56: Mein Name is Horst Zelsle.

00:00:58: Ich bin verantwortlich für das Thema ATI, SFA und alles was mit Maschinen zu tun hat.

00:01:06: Bozz hat Urgesteine, so können wir sie ja schon zusammenfassen.

00:01:09: Engineering Services geht es auch im weitesten Sinne um Digitalisierung und Produktionen – vielleicht auch ein Stück weit.

00:01:17: Wie passt das zusammen?

00:01:20: Ziel unserer Engineering Services ist es schon vorne im Prozess anzufangen bei unseren Kunden angefangen von dem Design eines Zee-Teils über die komplette Supply Chain Kette, Intralogistik bis hin zur Montage Und daher ist es die Grundlage und Basis auch für die sogenannte Industrie.

00:01:37: Null Digitalisierung, so kann man's vielleicht ganz gut zusammenfassen.

00:01:41: Also als Teil dieser ganzen Prozesskette und Engineering Services konzentriert sich aber dann konkret ums Produkt selber.

00:01:49: also wie wird irgendwas verarbeitet?

00:01:51: Wie wird's zusammengebaut?

00:01:54: oder hauptsächlich

00:01:55: ja wir haben noch zwei Bausteine mit drin, das ist die Assortments-Analyse.

00:02:00: So eine Art Stücklichtenbereinigung oder auch ein Export Morg.

00:02:04: Da schauen wir uns die Folligung an vom Einkauf also von der Einlagerung von Rohrprodukten bis zum Folligenend Produkt.

00:02:11: Also die Prozesskette sozusagen betrachtet ihr auch das Bauteil an sich?

00:02:16: Also gibt es da auch Optimierungsmöglichkeiten?

00:02:19: Im besten Fall dürfen wir schon beim Kunden direkt zum Start der Entwicklung eines Produkte dabei sein.

00:02:26: genau hier können wir einen Vorteil bieten, durch das Expertenwissen unsere Ingenieure das richtige Zee-Teil zur Verbindung zu finden.

00:02:36: Das spart Zeit und Geld hinten am Ende raus.

00:02:40: aber wir gehen auch weiter über diesen Exportwork d.h.

00:02:45: durch die Fertigung gehen und können hier auch in der Intralogistik oder an Montageprozessenvorteile aufdecken.

00:02:52: was Das ist dann eher im Nachgang gelagert, wenn das Produkt schon fertig ist und es gibt einige Schwierigkeiten haben wir auch die Möglichkeit über einen sogenannten Teardown.

00:03:02: Das Produkt zu zerlegen, zu bewerten und vielleicht dann Optimierung und Verbesserungsvorschläge mit einfließen zu lassen.

00:03:10: Ihr seht Boss hat also als ganzheitlichen Entwicklungspartner würde ich mal sagen am besten so früh wie möglich in der Produktentwicklung gegebenenfalls aber auch zum späteren Zeitpunkt.

00:03:20: ich sage mal neue Version Facelift von einem Produkt, da würdet ihr Engineering Services auch positionieren wollen.

00:03:31: Auf jeden Fall ja!

00:03:33: Du hast doch die Kosten.

00:03:34: gerade erwähnte Markus was man auf der Homepage auch immer wieder lesen kann das Eisbergmodell?

00:03:41: Ja

00:03:43: es ist manchmal ein bisschen abgedroschen dieses Eisburgmodell das kennt man ja von ganz ganz vielen Themen aus von verschiedenen Bereichen, Industrien und Branchen.

00:03:52: Aber am Ende so abgedröschene sich manchmal anhört dieser Eisberg.

00:03:56: es ist aber tatsächlich so.

00:03:58: Fünfzehn Prozent sind die sichtbaren Kosten im Zethal der Preis für ein Verbindungselement was es im Gesamtprodukt ausmacht unter der Oberfläche des Eisbergs.

00:04:09: Fünfundachzig Prozent der Kosten liegen darunter.

00:04:12: und genau dort wie vorher erwähnt Es geht angefangen vom Design, vom Engineering habe ich das richtige Teil.

00:04:19: Welche Vielzahlanteilen habe ich?

00:04:21: Wie beschaffe ich diese Teile?

00:04:23: Logistik?

00:04:24: Einkauf?

00:04:25: Das sind alles Kosten die hier dazukommen und das macht die Masse der Kosten aus.

00:04:31: Und genau dort können wir ansetzen mit unserem Total Cost of Ownership Prinzip und auch für den Kunden wenn wir mitmachen dürfen beim Engineering oder später genau diese Kosten aufzudecken zu analysieren und hier Optimierung bis zu fünfzig Prozent dem Kunden teilweise garantieren.

00:04:50: Interessant, ich habe mal gelesen, dass eine einzige C-Teilentscheidung durchaus die Durchlaufzeiten um vierzehn Prozent verkürzen kann.

00:04:58: was denkt ihr dazu?

00:05:01: Absolut!

00:05:01: Prozentsahlen sind immer ein bisschen schwierig für mich aber kommt

00:05:04: immer auf den Case an.

00:05:04: Kommt

00:05:05: immer auf der Case an.

00:05:06: aber wenn wir das richtige Teil haben dann ist es genau definiert.

00:05:12: Man hat die Supply Chain im Blick, man hat den Montage-Prozess im Blick und da sieht man mal wie wichtig es ist an so einem Verbindungselement.

00:05:18: Egal welches es am Ende des Tages ist ob's eine Schraube ist oder nicht oder irgendein anderes Teil wenn man da wirklich auf das richtigste Teil auf das richtige Element geht dann kann man sich definitiv Kosten Zeit und Geld sparen.

00:05:32: und teilweise aus Erfahrungen und vielen Projekten der Vergangenheit konnten ja schon erhebliche Einsparpotenziale entdeckt werden.

00:05:42: Wir hier auch das Stichwort multifunktionale Elemente, ein Thema?

00:05:47: Absolut.

00:05:48: Also wir beschränken es nicht auf irgendwie nur eine Dienstschraube oder eine abgewandelte Dienstschnaube, ein Zeichnungsteil wo manchmal auch ein erheblicher Vorteil sein kann wenn auch augensteinlich.

00:05:58: jetzt sind wir wieder beim Eisbergmodell dieses spezielle Zeichnungsteil möglicherweise etwas mehr kostet wie ein ISO Standard Teil.

00:06:06: aber wir reden von allen Verbindungselementen speziell natürlich diese, die wir auch in Sortiment haben.

00:06:13: Und es können multifunktionale Elemente sein, die dem Kunden Vorteile bringen und auch hier haben wir schon ganz viele Engineering-Dienstleistungen unseren Kunden anbieten dürfen und konnten hier ganz tolle Anwendung am Ende des Tages lösen, wo auch für den Kunden sehr kostengünstig am Ende eines Tages absolut alle Funktionalitäten, die gewünscht waren erfüllen und darüber hinaus mit Test-Services wenn gewünsch bestätigt werden konnten.

00:06:39: Da könnte ich ein kleines Beispiel geben, also ganz einfach.

00:06:43: Oft ist es ja so dass man eine Schraube benötigt, die Unterlegscheibe und den Sicherungsringen sind drei Bauteile.

00:06:49: Wenn ich dieses Bauteil aber nehme gibt es spezielle Schrauben.

00:06:52: da ist das Sicherungsringe Und die Unterleckscheibe an der Schraubi verbaut als.

00:06:56: ich habe nur noch einen Teil.

00:06:57: Das heißt quasi das Teil ist ein bisschen teurer Aber ich spare mir dreimal Lagerung.

00:07:01: Ich hab nur eine Lagerungen

00:07:03: Ich

00:07:04: kann beim Montieren keine Scheibe oder einen Sicherungsring vergessen, also und so weiter.

00:07:11: Also was ihr sagt heißt ja im Grunde das Teil selber, multifunktionales Bord hier dann der Stichwort ist an sich teurer aber dadurch dass ihr den Prozess ganzheitlich betrachtet eigentlich und die habt ihr das Schlagwort TCO da Total Cost of Ownership.

00:07:29: Dadurch wird es am Ende für den Kunden doch günstiger hinten raus, wenn.

00:07:33: man muss aber die ganze Kette betrachten fairerweise.

00:07:36: Und günstig heißt ja dann auch am Ende kompetitiver und gibt vielleicht sogar auch die nötige Luft dann weiter in der Vertriebskette, die vielleicht irgendwo benötigt wird um am Markt zu

00:07:47: bestehen.".

00:07:48: Das ist genau das was Markus vorher sagte – Die Fünfzehn-Fünfundachzigregel!

00:07:53: Die Fünfzehprozenten des Teilepreis wurden ein bisschen höher, aber ich spare mir deutlich bei den Fünf und Achtzig Prozent.

00:08:00: Also, wenn ich die Fünfste Prozent des Teilen um zwanzig Prozent teurer wird aber ich bei fünf und achtzig Prozent zwanzi Prozent sparen kann dann spreien natürlich deutlich mehr.

00:08:11: Und ist das eine Erkenntnis wo ihr sagt für euch war schon immer klar oder gab es für euch vielleicht zu dem Aha Moment irgendwann wo ihr gemerkt habt okay dass macht Sinn vielleicht auch irgendeinen Schlüsselerlebnis?

00:08:23: Ich denke schon, dass jeder diesen AHA-Moment hat.

00:08:27: Ich hatte es vorher gesagt viele Firmen bewirben diesen sogenannten Eisberg immer diesem gleichen Prinzip.

00:08:35: Und mir persönlich ging es ja auch so, da kommt einer und sagt lass uns anschauen und ich spare dir hier am Ende des Tages übrigens das Produkt wird teurer.

00:08:46: Da muss man dann schon tiefer eintauchen.

00:08:48: Man muss das auf sich wirken lassen, man muss das einmal diesen Weg gehen auch gar nicht mal uns ausprobieren und challenchen in der Herausforderung für ein C-Teil beispielsweise dass wir es anschauen können und es ist nicht nur dass wir dann sagen naja dann sparen wir hier zwanzig Prozent sondern wir belegen es am Ende des Tages.

00:09:06: wenn wir uns um so einen Fall kümmern dürfen und den Vorschlag unterbreiten können wir das auch im Total Cost of Ownership wirklich auch berechnen für den Kunden Was spart er sich direkt?

00:09:19: Und wir setzen dort keine fiktiven Werte ein.

00:09:22: Wir haben Erfahrungswerte, was Lagerung Supply Chain und solche Kosten betrifft.

00:09:27: der Kunde darf gerne seine hinterlegten Stundensätze Werte uns mitteilen dass es seine Werte wiederfindet.

00:09:34: die setzen wir ein und mir können mittlerweile sagen aus der Erfahrung wir finden praktisch fast überall eine Einsparung ist nicht immer fünfzig Prozent mal ist auch etwas weniger mal auch etwas mehr.

00:09:48: Das kommt auf den Einzelfall drauf an, aber das muss man wirklich einmal genau durchrechnen mit Fakten.

00:09:55: und dann war es für mich persönlich auch ein Ah-Moment am Anfang.

00:09:59: Es ist tatsächlich massiv eine Einsparung möglich bei dem einen oder anderen Anwendungsfall und ich glaube Horstuk wird es bestätigen können.

00:10:08: Man muss sich das genau anschauen und dann kommt dieser Ah-Moment

00:10:12: Genau, also für mich war das damals wir wurden nach zwei tausend zwölf.

00:10:15: Vom Bosch hat gekauft und da wurde bei uns dann auch des SFL des Smart Factor Logistik eingeführt... ...und da durfte ich dann die Berechnungen machen was der Kunde durch so ein System einspart.

00:10:25: Und es ist genau die TCO Rechnung und es ist deutlich Einsparung.

00:10:31: Vorher hatte er die Systeme nicht und das war quasi der Arm moment.

00:10:35: Richtig

00:10:35: genau!

00:10:38: Engineering Services, da stolpe ich über die Begriffe Proven, Productivity oder Samplitechnologie.

00:10:45: Expert – schöne englische Begrüche!

00:10:50: Was könnte uns dazu?

00:10:52: Natürlich sind wir international aufgestellt.

00:10:54: deswegen die englischen Begriffen aber der ganzheitliche Ansatz Die Bossart Philosophie ist nicht nur aufzutreten als reiner Dino-Normteile lieferant sondern Wie erwähnt, wir wollen anfangen beim Engineering, beim Design des Produkts.

00:11:11: Über die ganze Supply Chain Kette über die Montage, über die Verarbeitungstechnik in einer sehr guten Qualität für einen wirklich guten Preis und das allumfassend wirklich dieses Rundumpaket vom Engineering ganz am Anfang vom Design bis am Ende des Produktlebenszykluses über alles was dazwischen liegt.

00:11:34: Diese ganzheitliche Ansatz, das nennen wir bei Bossart Proven Productivity.

00:11:40: Ja klingt ja perfekt!

00:11:41: Das heißt ich habe mit Bossart dann ein Lieferantenver... nicht nur einen Lieferanten für Verbindungsteile sondern bekommen hier dann das Gesamtpaket mit Experten.

00:11:53: Das wäre noch eine weitere Frage wie sehen denn die Experten aus, die das vertreten?

00:12:00: Die Dienstleistungen haben da geschult oder werden immer wieder.

00:12:06: Unsere Experten sehen sehr gut aus, die meisten.

00:12:10: Gut, das klingt ja schon mal... Auf

00:12:12: jeden Fall eine riesige Verhautsetzung!

00:12:17: Nein Spaß beiseite!

00:12:18: Unsere Expertinnen sind durchweg alles Menschen mit technischem Hintergrund, wirklich Ingenieure aus den verschiedensten Bereichen absolute Spezialisten mit meistens sehr, sehr langjährige Erfahrungen im Bereich der Zeteile.

00:12:36: Wir haben natürlich verschiedene Produktlinien – Niedtechnik, Eindpresstechnik, Schraubtechnik.

00:12:44: Es gibt da ein sehr breites Sortiment und für jeden Bereich haben wir unsere Spezialiszen.

00:12:51: Und wir führen natürlich für jeden Anwendungsfall den entsprechenden Spezialist in das Feld.

00:12:58: Das sind nicht nur die Ingenieure, die hier helfen können bei einem Design oder einem Tiertown auch im Nachgang gelagert etwas zu optimieren.

00:13:06: Sondern wir haben auch Testlabore in der Schweiz vorwiegend wo wir natürlich auch mit Spezialisten, mit akkreditierten Prüfungen und Bestätigung und Prüfprotokollen auch Tests für den Kunden machen können um unsere Thesen und was wir vielleicht selber designt haben belegen und beweisen zu können dass es wirklich eine Runde Sache ist und allen Anforderungen, egal in welcher Branche auch gerecht werden.

00:13:31: Ich würde gerne mit euch noch mal dem Prozess durchgehen um es nochmal ein bisschen greifbarer zu machen.

00:13:36: was heißt Engineering Services jetzt ganz konkret.

00:13:40: Am Beispiel ich als Hobbyhandwerker das immer mein Beispiel hier wo ich dann alles versuche darauf zu referenzieren.

00:13:49: Ich interessiere mich mal grundsätzlich für eine Befestigungslösung kenne.

00:13:54: Was ist eure Antwort darauf?

00:13:57: Wir müssen zuerst mal den Anwendungsfall genauer anschauen und dann müssen wir gucken, wenn Spezialisten wieder dazu ziehen.

00:14:04: Also ich habe Schraubtechnik wie vorher gesagt, es ist eine Nietechnik, ein Impress-Technik.

00:14:08: Wir müssen uns das genauer anschauen Und dann schauen wir uns an... Ist jetzt ne neue Anwendung oder eine laufende Anwendungen?

00:14:14: muss man was ändern?

00:14:16: da muss natürlich schwieriger

00:14:18: Zwischenfrage.

00:14:19: kurz bietet ihr auch noch hier Education an oder nicht?

00:14:22: Ja mit Natürlich machen wir Schulungen.

00:14:24: Wie gesagt, unsere Spezialisten können vor Ort schulen und wir laden uns die Kunden hierher ein zu uns.

00:14:30: Und machen zum Beispiel eine Maschinenschulung oder eine Schraubschulung je nachdem was der Kunde wünscht.

00:14:36: Okay!

00:14:38: Dann habe ich eine grobe Idee davon.

00:14:41: wie man so eine Verbindung auslegt ist ja im Grunde egal um was es geht.

00:14:45: dann muss sich aber doch ganz konkret auswählen.

00:14:48: Hier kommt jetzt das zum Tragen was du gerade gesagt hast Unterstützung vom Experten so eine Verbindung häufiger auslegt, in der bestimmte Protokategorie häufiger einsetzt.

00:14:58: Wir hatten auch schon mal zum Beispiel jemanden da zum Thema Nieten – auch ein Thema wo man denkt okay, Niete ist Niete, so einfach ist es dann häufig nicht.

00:15:07: Da kommt dann der Experte mit rein, so Designunterstützung im weitesten Sinne.

00:15:13: Wie ist das jetzt?

00:15:14: Innenraum bin ich vielleicht mit einer Standardlösung nicht zurechtgekommen.

00:15:18: Jetzt habt ihr eben gesagt ok, es gibt auch Testmöglichkeiten Bei uns, wie stellt sich das da?

00:15:23: Wie ganz konkret wenn ich vielleicht was gezeichnet habe.

00:15:28: Was ich brauche

00:15:30: zunächst bewerten wir den Anwendungsfall und vielleicht noch mal hier einzugehen.

00:15:36: Wir sehen ja nicht ein Anwendung fall und sagen gleich dass es einfach nur eine Schraubtechnik.

00:15:39: und fertig machen ist es eindeutig einen Produktbereich zuzuordnen.

00:15:43: aber auch hier haben wir eben die Möglichkeit bei dem anwendungs Fall uns erstmal zu überlegen welche Technologie wäre denn aus unserer Sicht die Beste oder Richtigste.

00:15:53: Und aus unserem großen Sortiment, vielleicht ist es mal die Niedtechnik, vielleicht das ist doch mal besser wenn man was klinst und etwas einpresst.

00:16:01: Das können unterschiedliche Themen sein.

00:16:04: wir beleuchten alle Möglichkeiten wegen des mit unseren Spezialisten ab.

00:16:08: dann entscheiden wir uns möglicherweise für die Nietechnik weil wir die als bestmöglichsten für diesen Anwendungsfall sehen.

00:16:15: in diesem Beispiel Der Kunde hat ja genaue Vorstellung.

00:16:20: oder wie du auch sagst, du hast einen Anwendungsfall Tobias wo du sagst ich stelle mir das am Ende so vor.

00:16:25: So soll diese Verbindung hergestellt werden und die Verbindung soll bestimmte Anforderungen erfüllen.

00:16:31: Und unsere Testmöglichkeiten um es auch valide zu prüfen ob das jetzt Auszugsversuche sind oder irgendwelche Anzugsmomente wo wir prühen können mit den Kundenbauteilen wo wir die Teile versetzen können einpressen können je nachdem verschrauben können Und dort wirklich unter Prüflaboren, je nachdem was wir prüfen wollen genau nachprüfen können halten die Kräfte.

00:16:57: Kommen wir an diese Anwendung heran oder haben irgendwelche Schwachstellen und auch dann wenn es Standardsortiment nicht mehr reicht?

00:17:05: Dann kommen unsere Enchies einmal mehr auf den Plan zu sagen okay Was müssen wir verändern damit wir bestimmte Kräften beispielsweise erreichen oder ähnliches.

00:17:13: und dann gibt's entsprechenden Sonderteil nach Zeichnung mit dem Kunden zusammenentwickelt, muss natürlich passen.

00:17:19: Die Materialien müssen passen, Beschichtung ist ein weites Feld.

00:17:23: also es ist wirklich sehr viele Details und vielleicht aus meiner Erfahrung vor zwanzig Jahren ja eine Schraube kennt jeder.

00:17:31: du hast vorher gesagt Heimwerker man geht halt im Baumarkt und dann wird man schon ein Päckchen Schrauben finden wo passt.

00:17:38: und je länger man sich mit dem Thema beschäftigt umso komplexer wird's auf einmal.

00:17:42: eine schraube ist nicht mehr ne schraubi sondern Es ist eine kleine Wissenschaft für sich, wenn man es absolut korrekt und richtig machen möchte.

00:17:50: Und vielleicht werden wir auch schauen welche Branchen wir überall liefern.

00:17:53: Das ist ja praktisch fast in jeder Branche die verschiedensten Anforderungen ob das in der Medizintechnik spezielle Sauberkeitsanforderung sind Reinheitsanforderungen für die Automobilindustrie ganz bestimmte Anforderung wo vielleicht auch Kräfte wirken je nach dem Modesteil eingesetzt wird später Sicherheitsrelevante Geschichten, Luftfahrt, Bahnindustrie.

00:18:16: Es ist ja so vielfältig was wir haben und es war nur einige vielleicht mit etwas anspruchsvolleren Aufgabenstellungen an uns und genau hier das passende Teil zu finden, zu designen die richtige Beschichtung auszuwählen mit Tests zu belegen dieser ganze umfassende Ansatz.

00:18:32: Das sind jetzt nur einige unserer Möglichkeiten der Engineering Services bis hin wie vorher auch erwähnt Schulungen.

00:18:40: Wir können auch Seminare halten, nur über das Thema Beschichtung beispielsweise.

00:18:44: Über Verschraubungen.

00:18:45: und ja wie soll ich sagen viele Kunden waren schon hier bei uns oder wir bei den Kunden wo sagen was ist denn einer Schraube dran?

00:18:53: Und auch dort dieser aha Moment kommt.

00:18:55: Ja da müssen wir genauer nachschauen.

00:18:57: Das müssen wir genauer bewerten und dann kommt hinterher oft auch raus.

00:19:01: ja wir hatten immer wieder mal ein Problem mit Festigkeit.

00:19:04: Ist die schraube wiederverwendbar und so weiter und Hier können wir eben unterstützen und helfen im gesamtheitlichen Engineering Services Ansatz.

00:19:12: Das Ergebnis ist also eine verlässliche Verbindung, sei es nicht nur Schraubverbindung sondern Verbindung auf die ich mich in meinem Anwendungsfall verlassen kann?

00:19:21: Richtig!

00:19:22: Das ist das Ziel am Ende des Tages.

00:19:24: Okay dann haben wir diese Verbindung.

00:19:27: und jetzt hatten wir eben das Thema Tier-Down kurz angesprochen und Line Walk hier auch.

00:19:33: Das sind dann Sachen wenn ich meine Applikation schon habe das nochmal zu hinterfragen.

00:19:38: Also einmal der Tier da und die Applikation selber dazu führen gesagt, okay wir zerlegen das dann einfach.

00:19:44: Kannst du dir das nochmal kurz darstellen?

00:19:47: Wie kann ich mir das vorstellen?

00:19:48: Es

00:19:48: gibt im Moment ein sehr viel Start-up von... Die Bohnen irgendwas haben tolle Ideen aber halt vom...

00:19:54: Das erinnert mich sehr an meine Heimwerkerprojekte

00:19:56: auch wieder

00:19:56: by the way!

00:19:57: Aber sie machen sich halt wenige Gedanken sage ich mal um die Zee Teile Und da kommen wieder nen Spiel.

00:20:04: Wir haben zum Beispiel Koste einen Drucker zu legt halt die Auswertung gemacht, wie man die Zeteile vernünftig oder besser platzieren könnte bei diesem Drucker.

00:20:14: Könnte ja mal ein zwei Beispiele geben?

00:20:16: Wie sieht das konkret aus?

00:20:19: Reduzierung von verschiedenen Verschrobungen.

00:20:22: Wenn ich z.B.

00:20:23: eine M-Sechsmal acht habe und einen M-Sechsmal zehn, worum setze ich nicht immer die M-sechsmal zehn da?

00:20:28: wenn es möglich ist dann spare ich mir eine Schraube sprich einmal Lagerung spare ich mir, spare mich einmal die Beschaffung usw.

00:20:35: Ein ganz simples Beispiel jetzt

00:20:38: Beispielsweise setzen Kunden dann einfach zwei, drei Beilagscheiben noch dazu zur Befestigung in einer Baugruppe wo wir natürlich sagen können nimm ne andere Schraube und du sparst dir diese Beilagscheiben oder ähnliches.

00:20:53: Und manchmal ist es ja nicht nur eine Schraubi, es sind verschiedene Technologien und gerade vielleicht ein Startup.

00:21:00: Da werden auch Kabel irgendwo intern verlegt und dann wird sich keine Gedanken gemacht, wenn man Kabel über scharfe Kanten führt.

00:21:07: Dass man da irgendwo einen Kabelschutz braucht ein Kantenschutz oder ähnliches ja es geht auch darum was wurde vielleicht auch nicht betrachtet?

00:21:15: Was funktioniert für den Anfang ganz gut in dieser Frage?

00:21:18: Der frische Blick von außen hilft dir oft

00:21:20: noch dieses Jahr und das ist manchmal einfach so diese Blick von Außen.

00:21:24: aber Ich sage jetzt mal, da muss natürlich auch der Kunde bereit sein zu sagen.

00:21:28: Schaut euch das an?

00:21:29: Das machen wir gerne.

00:21:31: Aber das ist ja so ein Thema.

00:21:32: ich sehe es auch immer ein bisschen schwierig.

00:21:34: Unsere Kunden haben eben auch Ingenieure die wissen schon auch sehr gut was sie tun und dann wollen wir nicht einfach kommen und sagen naja gib mir mal deine Baugruppe wird zu legen die uns sagen dir dann schon wie's besser geht.

00:21:45: Das soll nicht der Ansatz sein sondern wenn der kunde selber sagt ich bin mir nicht sicher könnt ihr durch das anschauen oder Ich sehe es nicht mehr.

00:21:52: Habt ihr den Blick von außen wieder so schön sagst?

00:21:54: Könnten wir noch irgendwo was einsparen, ich denke das ist eher der Ansatz der Telldowns und weniger.

00:21:59: Wir gehen zum Kunden und sagen gibt mir dein Teil!

00:22:02: So muss du's jetzt machen oder?

00:22:03: So machen wir das.

00:22:04: also.

00:22:04: das ist nicht unser Bestreben sondern wirklich zu helfen, zu unterstützen und versuchen Optimierung und Verbesserung herbeizuführen.

00:22:14: Also

00:22:14: was öfters auch vorkommend ist wie Sitzten einfach mit dem Archivvorher sagte eine andere Technologie ein Wenn ihr zur Kunde des Schraubt, können wir zum Beispiel jetzt auch nieten.

00:22:23: Denn die ist deutlich günstiger wie eine Schraubeverbindung wenn sie den gleichen Effekt erfüllt.

00:22:28: Ich könnte mir auch durchaus vorstellen dass es schon noch immer eine Art kooperatives Miteinander ist weil du weißt ja vielleicht auch nicht um beim Beispiel zu bleiben Vielleicht gibt's sehr gute Gründe das etwas geschraubт wurde und ich genietet.

00:22:39: vielleicht muss es wieder Also reversibel sein.

00:22:43: Das kannst Du vielleicht im ersten Moment nicht wissen.

00:22:46: aber Und das muss man einfach gemeinschaftlich glaube ich dann erarbeiten.

00:22:50: Und es geht ja hier darum, einfach die Sache zu hinterfragen im besten Interesse auch des Kunden oder der Applikation ums einfach erfolgreich zu machen hinten raus.

00:23:03: Und wildbewerbsfähig?

00:23:04: Absolut!

00:23:04: Dieses

00:23:05: Produkt.

00:23:06: Dann hattet ihr den Linework angesprochen, das hatten wir eben schon kurz das Thema.

00:23:11: Also wir haben jetzt unsere Applikation optimiert und dann geht es eigentlich um das Thema Produktionsablaufoptimieren.

00:23:18: ist es richtig?

00:23:19: wie macht ihr das zum Beispiel?

00:23:22: Ja wir schauen uns das große Ganzen sage ich jetzt mal was wird vorne eingesetzt und was kommt hinten raus?

00:23:28: Und dazu muss man hat der ganze Prozess anschauen die Logistik Die Lagerhaltung

00:23:36: Da gibt es ja vielleicht auch ein, zwei Parallelen dann.

00:23:39: Wir hatten eben das Thema multifunktionale Bauteile.

00:23:41: also wenn jetzt am Linewalk siehst okay hier wird die Standardschraube genommen.

00:23:46: Zwei drei Beilagsscheiben hat so eben gesagt Markus und dass man das da erkennt und dann wieder zurück geht eigentlich auf die Design schräger Produktebene und ist da dann optimiert oder da kommt alles zusammen am Ende?

00:23:59: So kann man sagen.

00:24:00: Also wir sehen natürlich unterwegs, wenn wir die Chance bekommen wirklich den kompletten Prozess einmal durchzugehen tatsächlich physisch durch zu gehen um solche Dinge zu erkennen und darauf hinzuweisen dass wir uns das anschauen können und Verbesserung zu finden.

00:24:16: in diesem Export Walk wie wird es nennen geht's aber nicht nur um die Befestigungstechnik als Engineering Service sondern auch um den ganzheitlichen Prozess.

00:24:25: wiederhorsage Es geht auch oft von der Lagerhaltung, die Intralogistik.

00:24:32: Wie sind die Wege wie die C-Teile vom Supermarkt direkt zum Arbeitsplatz kommen?

00:24:40: Wie wird an diesen Arbeitsplätzen gearbeitet?

00:24:44: Sind da noch viele Zettel oder PDF-Dateien mit irgendwelchen Anleitungen?

00:24:48: oder wäre ein digitaler Arbeitsplatz hilfreicher an dieser Stelle und könnte was einsparen?

00:24:54: Manchmal, ich sage es mal das muss etwas mehr aufräumt oder etwas anders strukturiert.

00:24:59: Das ist wie gesagt dieser Blick von außen zu sagen lieber Kunde macht lieber diesen Schritt vor dem anderen.

00:25:06: also genau anders drum gedreht.

00:25:08: man spiegelt es schritt zwei vorschritt eins machen in der montage und dann hat man irgendwo vielleicht mehr platz um das montieren zu können.

00:25:17: Es passieren weniger fehler bis zum Schluss am Ende des fertigen Produkts, wie wird es verpackt?

00:25:23: oder vielleicht wird noch ein Test gemacht auch hier wo wir vielleicht unterstützen können.

00:25:27: Wirklich der gesamtheitliche Prozess.

00:25:29: da geht's dann nicht nur um das Design eines Produktes, eines Befestigungselementes sondern auch über Intralogistik und Montagearbeitsplätze im Sperrpunkt.

00:25:39: So zusammengefasst können wir also sagen Bossert kann viel mehr...viel mehr!

00:25:45: als nur die richtigen Teile, zeige ich es mal, der richtigen Zeit zum guten Preis für den Kunden beschaffen.

00:25:52: Sondern wie wir jetzt auch gehört haben mit dem Kunde das ganzheitliche Anschauen von A bis Z vom Prozessablauf Konzepte zusammen entwickeln und dann auf die verschiedenen Systeme betrachten und die Kundenbedürfnisse so dementsprechend abdecken.

00:26:12: Das klingt ja sehr gut!

00:26:13: wenn man da dann einen Partner an der Seite hat, wo das alles mit einem bewerkstelligen kann.

00:26:19: Für mich klingt es auf jeden Fall sehr verlockend und das Gute ist ja, dass ich auch bei Bossert arbeite.

00:26:24: Kann ich das vielleicht sogar für meine zukünftigen Heimwerker-Projekte ganzheitlich nutzen?

00:26:29: Genau!

00:26:29: So machst du's.

00:26:30: Forder uns an, probier es aus.

00:26:33: Fünfundachtzig Prozent.

00:26:34: schauen wir uns an wo es klemmt beim Heimwirken.

00:26:37: Perfekt.

00:26:37: Dann vielen herzlichen Dank, dass ihr euch die Zeit genommen habt.

00:26:40: Danke für die Einblicke.

00:26:41: auch Dir auch, danke Maia.

00:26:42: und dann bis zum nächsten Mal.

00:26:44: Sehr gerne!

00:26:45: Vielen Dank Ihnen.

00:26:47: Danke, dass Sie da waren.

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